PU-Spritzschaum: Ratgeber zu den Rayston-Typen für die Wärmedämmung
Inhalt
- Was ist PU-Spritzschaum und warum wird er als Wärmedämmung eingesetzt?
- Wie funktioniert ein Zweikomponenten-Spritzsystem?
- Offenzelliger oder geschlossenzelliger PU-Spritzschaum: Zellstrukturen im Vergleich
- Treibmittel: Wasser (W-Reihe) oder HFO-Technologie (HFO-Reihe)
- Vergleichstabelle der Rayston-Spray-Foam-Typen
- Lambda (λ) und Wärmedurchlasswiderstand R im Datenblatt richtig lesen
- Welcher Typ eignet sich für Innenwände und Decken?
- Wann ein Typ mit höherer Dichte oder Druckfestigkeit sinnvoll ist
- Welche Verarbeitungsbedingungen gelten für alle Typen?
- Sicherheit, Lagerung und Gerätereinigung
- Häufige Fragen zu PU-Spritzschaum
- Typen: Einzelartikel
- Technische Zusammenfassung
Technischer Ratgeber zur Produktreihe Rayston Spray Foam von Krypton Chemical: die Typen 8W, 30W, 40W, 50W und HFO im Vergleich nach Rohdichte, Lambda (λ) und Anteil geschlossener Zellen – mit Werten aus den technischen Datenblättern.
- Produkt: Rayston Spray Foam
- Typen: 8W · 30W · 40W · 50W · HFO
- Anwendung: gespritzte Wärmedämmung
01
Was ist PU-Spritzschaum und warum wird er als Wärmedämmung eingesetzt?
PU-Spritzschaum (Polyurethan-Spritzschaum, PUR-Ortschaum) ist ein Wärmedämmsystem, das mit speziellen Spritzmaschinen direkt auf den Untergrund aufgebracht wird. Die beiden flüssigen Komponenten Polyol und Isocyanat reagieren und schäumen vor Ort auf. So entsteht eine fugenlose, vollflächig haftende Dämmschicht, die Ecken und Bauteilanschlüsse ohne mechanische Befestigung abdichtet.
Krypton Chemical (Krypton Chemical, S.L.) hat die Reihe Rayston Spray Foam entwickelt: leichte offenzellige Typen, harte wassergetriebene Typen (W-Reihe) und harte Typen mit Treibmitteln der neuen Generation (HFO/HCFO-Reihe). Dieser Ratgeber bietet Verarbeitern, Planern und Fachberatern eine praxisnahe technische Referenz, um die Typen zu vergleichen und das passende System anhand der technischen Datenblätter (TDS) auszuwählen.
Website des Herstellers: kryptonchemical.com.
02
Wie funktioniert ein Zweikomponenten-Spritzsystem?
Bei den Rayston-Systemen für PU-Spritzschaum werden beide Komponenten in einem festen Volumenverhältnis gemischt (bei den harten Typen dieses Ratgebers in der Regel 100:100 nach Volumen); die Gewichtsverhältnisse unterscheiden sich je nach Typ geringfügig. Gespritzt wird mit einem Verarbeitungsdruck innerhalb des im Datenblatt angegebenen Bereichs. Das Ergebnis ist eine vor Ort gebildete Dämmung: Sie haftet am Untergrund und reduziert die Wärmebrücken, die bei von Hand zugeschnittenen Platten entstehen.
Was unterscheidet die Typen?
Treibmittel:
Wasser (W-Reihe), HFO/HCFO (HFO-Reihe) oder beim 8W das bei der Reaktion entstehende CO₂.
Zellstruktur:
Halbharter offenzelliger Schaum (8W) oder Hartschaum mit höherem Anteil geschlossener Zellen (vor allem bei den HFO-Typen).
Rohdichte (gespritzt), Wärmeleitfähigkeit λ und Wasserdampf-Diffusionswiderstandszahl μ.
Zusätzlich deklarierte Anwendung:
Schalldämmung beim 8W und höhere Druckanforderungen beim 50W und HFO 50, laut den offiziellen Datenblättern.
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Offenzelliger oder geschlossenzelliger PU-Spritzschaum: Zellstrukturen im Vergleich
Offenzellig – Rayston Spray Foam 8W
Rayston Spray Foam 8W ist ein Zweikomponentensystem, das einen halbharten, offenzelligen Polyurethanschaum bildet. Einziges Treibmittel ist das bei der Reaktion der beiden Komponenten entstehende CO₂ (ODP = 0 laut den offiziellen Datenblättern). Die Rohdichte im gespritzten Zustand erreicht je nach Dicke und Ausführungsqualität 8–10 kg/m³; die freie Rohdichte im Labor liegt bei etwa 8 kg/m³ bei 25 °C.
Eigenschaften laut den offiziellen Datenblättern:
- Offenzelligkeit ca. 95 % (ASTM D2856) und Geschlossenzelligkeitsklasse CCC1 (ISO 4590).
- Gealterte Wärmeleitfähigkeit 0,038 W/(m·K).
- Wasserdampfdurchlässigkeit μ = 4,6 (EN 12086).
- Schalldämmung: 40 dB mit 195 mm + 13-mm-Gipskartonplatte und 44 dB mit zwei 13-mm-Platten (EN 10140-2).
- VOC-Emissionen: Klasse A (EN ISO 16000).
- Brandverhalten: Euroklasse F (EN 13501-1:2007).
- Deklarierte Anwendung: Wärme- und Schalldämmung von innen für Dächer, Dachböden, Holzwände, Mauerwerk und Leichtbaukonstruktionen in Wohn-, öffentlichen und Industriegebäuden sowie für vor Ort errichtete Hallen.
Geschlossenzellig / harte Typen – W- und HFO-Reihe
Die Typen 30W / 40W / 50W und HFO 35 / HFO 40 / HFO 50 sind Systeme für harten PU-Spritzschaum. Die HFO-Reihe deklariert einen Anteil geschlossener Zellen von > 90 %. In der W-Reihe weisen die Datenblätter < 80 % (30W und 40W) bzw. < 70 % (50W) aus.
Gemeinsame deklarierte Anwendung der harten Typen: gespritzte Wärmedämmung auf Flächen ohne Dauerlasten, etwa senkrechte Wände und Decken von innen. An Fassaden wirkt der Schaum wasserabweisend und erhält eine gewisse Dampfdurchlässigkeit des Bauteils.
04
Treibmittel: Wasser (W-Reihe) oder HFO-Technologie (HFO-Reihe)
W-Reihe – wassergetrieben
Die Typen 30W, 40W und 50W verwenden Wasser als Haupttreibmittel. Laut technischer Beschreibung enthält die Rezeptur keine ozonabbauenden Stoffe und keine fluorierten Treibhausgase (kein HFKW, HFCKW und keine VOC laut den offiziellen Datenblättern). Die Wärmeleitfähigkeit (λ) bleibt von der Verarbeitung an über die gesamte Nutzungsdauer stabil, und der Schaum ist zu 100 % mechanisch recycelbar, ohne dass Gase für Recycling oder Entsorgung aufgefangen werden müssen.
HFO-Reihe – Treibmitteltechnologie (HFO / HCFO)
- HFO 35 und HFO 40: getrieben mit HFO (trans-1-chloro-3,3,3-trifluoropropene).
- HFO 50: Das Zellgas ist 1-chloro-3,3,3-trifluoro-propene (HCFO-1233zd(E)); die Rezeptur enthält weder HFCKW noch HFKW.
Planerisch bietet die HFO-Reihe eine niedrigere deklarierte Wärmeleitfähigkeit (λ = 0,028 W/m·K bei HFO 35/40; die Eigenschaftstabelle des HFO 50 deklariert 0,021 W/m·K, die Alterungstabelle beginnt bei 0,028), einen Anteil geschlossener Zellen über 90 % und eine höhere Wasserdampf-Diffusionswiderstandszahl (μ ≥ 80).
05
Vergleich der Rayston-Typen für PU-Spritzschaum (nur Datenblattwerte)
8W
Rayston Spray Foam 8W
Struktur / Treibmittel: Offen / CO₂ aus der Reaktion
Rohdichte gespritzt (kg/m³): 8–10
Deklarierte λ (W/m·K): 0,038
Geschlossenzellig: CCC1 / offen ≈95 %
μ: 4,6
Brandverhalten: Euroklasse F
Hinweise im Datenblatt: Schalldämmung 40–44 dB; VOC Klasse A
30W
Rayston Spray Foam 30W
Struktur / Treibmittel: Hart / Wasser
Rohdichte gespritzt (kg/m³): 28–35
Deklarierte λ (W/m·K): 0,031
Geschlossenzellig: < 80 %
μ: ≥ 60
Brandverhalten: Klasse E
Hinweise im Datenblatt: Mischungsverhältnis 100:100 Volumen / 100:108 Gewicht
40W
Rayston Spray Foam 40W
Struktur / Treibmittel: Hart / Wasser
Rohdichte gespritzt (kg/m³): 38–42
Deklarierte λ (W/m·K): 0,031
Geschlossenzellig: < 80 %
μ: ≥ 70
Brandverhalten: Klasse E
Hinweise im Datenblatt: Mischungsverhältnis 100:100 Volumen / 100:108 Gewicht
50W
Rayston Spray Foam 50W
Struktur / Treibmittel: Hart / Wasser
Rohdichte gespritzt (kg/m³): 48–56
Deklarierte λ (W/m·K): 0,030
Geschlossenzellig: < 70 %
μ: ≥ 70
Brandverhalten: Klasse E
Hinweise im Datenblatt: Druckfestigkeit 280 / ≥200 kPa; CS (10/Y)200
HFO 35
Rayston Spray Foam HFO 35
Struktur / Treibmittel: Hart / HFO
Rohdichte gespritzt (kg/m³): 30–40
Deklarierte λ (W/m·K): 0,028
Geschlossenzellig: > 90 %
μ: ≥ 80
Brandverhalten: Klasse E
Hinweise im Datenblatt: Verhältnis 100:100 Volumen / 100:110 Gewicht
HFO 40
Rayston Spray Foam HFO 40
Struktur / Treibmittel: Hart / HFO
Rohdichte gespritzt (kg/m³): 42–47
Deklarierte λ (W/m·K): 0,028
Geschlossenzellig: > 90 %
μ: ≥ 80
Brandverhalten: Klasse E
Hinweise im Datenblatt: Verhältnis 100:100 Volumen / 100:110 Gewicht
HFO 50
Rayston Spray Foam HFO 50
Struktur / Treibmittel: Hart / HCFO-1233zd(E)
Rohdichte gespritzt (kg/m³): 48–55
Deklarierte λ (W/m·K): 0,021 (Eigenschaften); Alterungstabelle 0,028→0,025
Geschlossenzellig: > 90 %
μ: MU80 im Bezeichnungsschlüssel
Brandverhalten: Klasse E
Hinweise im Datenblatt: Für Anwendungen mit Druckfestigkeit > 200 kPa
Kurzzeitige Wasseraufnahme bei den harten Typen, die sie deklarieren: ≤ 0,2 kg/m².
Die obigen Werte fassen nur die gemeinsamen Vergleichsfelder zusammen; alle Details stehen im Datenblatt des jeweiligen Typs.
| Typ | Handelsname | Struktur / Treibmittel | Rohdichte gespritzt (kg/m³) | Deklarierte λ (W/m·K) | Geschlossenzellig | μ | Brandverhalten | Hinweise im Datenblatt |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 8W | Rayston Spray Foam 8W | Offen / CO₂ aus der Reaktion | 8–10 | 0,038 | CCC1 / offen ≈95 % | 4,6 | Euroklasse F | Schalldämmung 40–44 dB; VOC Klasse A |
| 30W | Rayston Spray Foam 30W | Hart / Wasser | 28–35 | 0,031 | < 80 % | ≥ 60 | Klasse E | Mischungsverhältnis 100:100 Volumen / 100:108 Gewicht |
| 40W | Rayston Spray Foam 40W | Hart / Wasser | 38–42 | 0,031 | < 80 % | ≥ 70 | Klasse E | Mischungsverhältnis 100:100 Volumen / 100:108 Gewicht |
| 50W | Rayston Spray Foam 50W | Hart / Wasser | 48–56 | 0,030 | < 70 % | ≥ 70 | Klasse E | Druckfestigkeit 280 / ≥200 kPa; CS (10/Y)200 |
| HFO 35 | Rayston Spray Foam HFO 35 | Hart / HFO | 30–40 | 0,028 | > 90 % | ≥ 80 | Klasse E | Verhältnis 100:100 Volumen / 100:110 Gewicht |
| HFO 40 | Rayston Spray Foam HFO 40 | Hart / HFO | 42–47 | 0,028 | > 90 % | ≥ 80 | Klasse E | Verhältnis 100:100 Volumen / 100:110 Gewicht |
| HFO 50 | Rayston Spray Foam HFO 50 | Hart / HCFO-1233zd(E) | 48–55 | 0,021 (Eigenschaften); Alterungstabelle 0,028→0,025 | > 90 % | MU80 im Bezeichnungsschlüssel | Klasse E | Für Anwendungen mit Druckfestigkeit > 200 kPa |
06
Lambda (λ) und Wärmedurchlasswiderstand R im Datenblatt richtig lesen
Die technischen Datenblätter (TDS) der harten Typen enthalten Leistungstabellen, die die gespritzte Dicke (mm) zuordnen zu:
- der gealterten Wärmeleitfähigkeit λ in W/(m·K);
- dem resultierenden Wärmedurchlasswiderstand R in m²·K/W.
0,038
λ · 8W
0,031
λ · 30W / 40W
0,030
λ · 50W
0,028
λ · HFO 35 / HFO 40
Orientierungsvergleich bei 50 mm Dicke (laut den Leistungstabellen der Datenblätter):
- 8W: λ = 0,038 ergibt R ≈ 1,28.
- 30W / 40W: λ = 0,031 ergibt R ≈ 1,60.
- 50W: λ = 0,030 ergibt R ≈ 1,70.
- HFO 35 / HFO 40: λ = 0,028 ergibt R ≈ 1,80.
- HFO 50: Die Alterungstabelle nennt λ = 0,028 und R ≈ 1,80 bei 50 mm (während die Anfangseigenschaften ohne Alterung λ = 0,021 W/m·K deklarieren).
R steigt proportional zur Dicke, und bei einigen HFO-Typen sinkt die gealterte λ bei größeren Dicken (der HFO 40 erreicht in den dicksten Stufen zum Beispiel 0,026 W/m·K). Legen Sie der wärmetechnischen Berechnung die Zeile der Zieldicke aus der Leistungstabelle des jeweiligen Produkts zugrunde.
07
Welcher PU-Spritzschaum für Innenwände und Decken?
Der gemeinsame Text der Datenblätter für die harten Typen nennt als Einsatzbereich die gespritzte Wärmedämmung auf Flächen, die keinen Dauerlasten ausgesetzt sind, etwa senkrechte Wände und Decken innen. Der 8W erweitert dies ausdrücklich auf Wärme- und Schalldämmung von innen für Dächer, Dachböden, Wände aller Art, Leichtbaukonstruktionen und Hallen.
So wählen Sie den Typ für eine Innenfläche
1
Deklarierte Schalldämmung + sehr geringe Rohdichte: Beginnen Sie mit dem 8W und den Schalldämmwerten seines Datenblatts.
2
Harte, wassergetriebene Wärmedämmung mittlerer Dichte: 30W (28–35 kg/m³) oder 40W (38–42 kg/m³).
3
Höhere Dichte innerhalb der W-Reihe mit deklarierter Druckfestigkeit: 50W.
4
Geschlossenzellig > 90 % und deklarierte λ 0,028: HFO 35 oder HFO 40, je nach benötigtem Dichtebereich.
5
Rohdichte 48–55 kg/m³ mit angegebener Druckfestigkeit > 200 kPa: HFO 50.
Diese Tabelle ersetzt nicht die wärmetechnische Berechnung des Gebäudes; wählen Sie Dicke und R-Wert anhand der Leistungstabellen des jeweiligen Datenblatts, um die Projektanforderung zu erfüllen.
08
Wann ein PU-Spritzschaum mit höherer Dichte oder Druckfestigkeit sinnvoll ist
50W: Rohdichte gespritzt 48–56 kg/m³, angegebene Druckfestigkeit 280 bei einer Stufe von ≥ 200 kPa und ein Bezeichnungsschlüssel mit CS (10/Y)200.
HFO 50: Rohdichte gespritzt 48–55 kg/m³; laut den Datenblättern geeignet für Anwendungen, die eine Druckfestigkeit von über 200 kPa erfordern.
Die leichteren Typen (8W und danach 30W) nennen in ihren Datenblättern keine vergleichbaren Druckwerte.
Dauerlasten: Die Datenblätter der harten Typen geben an, dass sie nicht für Anwendungen unter Dauerlast bestimmt sind. Jede Anwendung außerhalb dieses Rahmens erfordert eine technische Entscheidung und die Prüfung der zugehörigen Unterlagen – das geht über diesen Übersichtsartikel hinaus.
09
Gemeinsame Baustellenbedingungen für PU-Spritzschaum
Die folgenden Bedingungen wiederholen sich in den Datenblättern der harten Typen (W und HFO), mit kleinen Unterschieden:
Komponententemperatur
30–60 °CHFO 50: 25–45 °C
Verarbeitungsdruck
60–120 barAlle Typen
Umgebungstemperatur
0 bis 40 °CAlle Typen
Relative Luftfeuchte
< 90 %Alle Typen
Windgeschwindigkeit
< 30 km/hAlle Typen
Untergrundtemperatur
5–40 °C50W: 0–40 °C
Untergrundfeuchte
Keine OberflächenkondensationAlle Typen
Mischungsverhältnis nach Volumen
100:100In dieser Produktreihe gemeinsam
Mischungsverhältnis nach Gewicht
100:108 (30W/40W) · 100:107 (50W) · 100:110 (HFO)Je nach Typ
| Bedingung | Typischer Datenblattwert (harte Typen) | Unterschiede |
|---|---|---|
| Komponententemperatur | 30–60 °C | HFO 50: 25–45 °C |
| Verarbeitungsdruck | 60–120 bar | Gemeinsam |
| Umgebungstemperatur | 0 bis 40 °C | Gemeinsam |
| Relative Luftfeuchte | < 90 % | Gemeinsam |
| Windgeschwindigkeit | < 30 km/h | Gemeinsam |
| Untergrundtemperatur | 5–40 °C | 50W: 0–40 °C |
| Untergrundfeuchte | Keine Oberflächenkondensation | Gemeinsam |
| Mischungsverhältnis nach Volumen | 100:100 | In dieser Produktreihe gemeinsam |
| Mischungsverhältnis nach Gewicht | 100:108 (30W/40W) · 100:107 (50W) · 100:110 (HFO) | Je nach Typ |
Der 8W wird mit speziellen Spritzmaschinen verarbeitet; deklarierte Laborzeiten: Startzeit 3–4 s und Steigzeit 5–7 s.
10
Sicherheit, Lagerung und Gerätereinigung
Arbeitsschutz
Die Komponente B der harten Typen enthält Isocyanate. Beachten Sie das Sicherheitsdatenblatt (SDB): gute Belüftung und/oder Atemschutz (Kombifilter für organische Dämpfe + Partikel) sowie Schutzkleidung. Die Produkte sind ausschließlich für den industriellen und gewerblichen Einsatz bestimmt und nicht für Heimwerker geeignet.
Lagerung
- Harte Typen: Komponenten bei 10 bis 25 °C und vor Feuchtigkeit geschützt lagern; maximale Verwendbarkeit 6 Monate ab Herstellung im Originalgebinde bei sachgemäßer Lagerung.
- 8W: trocken, über 0 °C und vor Feuchtigkeit geschützt lagern; Haltbarkeit 6 Monate in geschlossenen Fässern; angebrochene Gebinde gut verschließen und zügig verbrauchen.
Gerätereinigung
Empfohlen wird eine weichmachende Reinigungsflüssigkeit wie Rayston Fluid; von Lösemitteln zur Reinigung der Maschinenteile wird abgeraten. Entfernen Sie die Komponente B aus allen luftberührten Teilen und ersetzen Sie sie durch Reinigungsflüssigkeit, damit das nächste System nicht verunreinigt wird.
Umwelt und Leergebinde
Behandeln Sie Leergebinde als gefährlichen Abfall und übergeben Sie sie einem zugelassenen Entsorgungsfachbetrieb. A und B können im Verhältnis 1/1 zu einem inerten Material vermischt werden, in Mengen bis höchstens 5 Liter, um einen gefährlichen Temperaturanstieg zu vermeiden.
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Häufige Fragen zu PU-Spritzschaum
Kurz gesagt: Was ist PU-Spritzschaum?
Ein Dämmsystem, das auf der Baustelle entsteht: Zwei Komponenten werden gespritzt, reagieren miteinander und bilden einen fugenlosen Polyurethanschaum auf dem Untergrund – hier die Produktfamilie Rayston Spray Foam von Krypton Chemical.
Haben alle Rayston-Typen eine ähnliche Dichte?
Nein. Die Rohdichte im gespritzten Zustand reicht von 8–10 kg/m³ beim 8W bis etwa 48–56 kg/m³ beim 50W und 48–55 kg/m³ beim HFO 50, mit Zwischenstufen laut den Datenblättern.
Was unterscheidet 30W, 40W und 50W?
Alle drei sind hart und wassergetrieben. Sie unterscheiden sich vor allem in der Rohdichte (28–35 / 38–42 / 48–56), in λ (0,031 / 0,031 / 0,030), in μ (≥60 / ≥70 / ≥70) und im deklarierten Anteil geschlossener Zellen; nur der 50W deklariert eine zahlenmäßige Druckfestigkeit.
Wann HFO statt W?
Wenn das Projekt die in den Datenblättern genannten Eigenschaften der HFO-Reihe braucht: Treibmittel HFO/HCFO, geschlossenzellig > 90 %, eine niedrigere deklarierte λ (0,028 bzw. 0,021 je nach Typ) und ein höheres μ (≥ 80).
Ist PU-Spritzschaum für Dauerlasten geeignet?
Die Datenblätter der harten Typen sehen die Anwendung auf Flächen vor, die keinen Dauerlasten ausgesetzt sind (typischerweise senkrechte Wände und Decken innen). Übertragen Sie dies nicht auf statische Anwendungen, die nicht angegeben sind.
Kann ein Heimwerker den Schaum selbst verarbeiten?
Nein. Die Datenblätter der harten Typen weisen das Produkt als ausschließlich industriell und gewerblich zu verwendend aus; es ist nicht für Heimwerker geeignet.
Welche Brandverhaltensklasse ist deklariert?
Klasse E für die genannten harten Typen (für alle Dicken laut den Datenblättern). Der 8W deklariert Euroklasse F nach EN 13501-1:2007.
Wo finde ich die Tabellen zu Dicke und R-Wert?
Im technischen Datenblatt des jeweiligen Typs (Leistungstabellen). Dieser Artikel fasst den Vergleich zusammen und ersetzt nicht die vollständige Tabelle des gewählten Typs.
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Typen: Artikel zu PU-Spritzschaum je Typ
Ein ausführlicher Artikel für jeden Typ: PU-Spritzschaum 8W · PU-Spritzschaum 30W · PU-Spritzschaum 40W · PU-Spritzschaum 50W · PU-Spritzschaum HFO 35 · PU-Spritzschaum HFO 40 · PU-Spritzschaum HFO 50.
8W
Rayston Spray Foam 8W
Veröffentlicht PU-Spritzschaum 8W
30W
Rayston Spray Foam 30W
Veröffentlicht PU-Spritzschaum 30W
40W
Rayston Spray Foam 40W
Veröffentlicht PU-Spritzschaum 40W
50W
Rayston Spray Foam 50W
Veröffentlicht PU-Spritzschaum 50W
HFO 35
Rayston Spray Foam HFO 35
Veröffentlicht PU-Spritzschaum HFO 35
HFO 40
Rayston Spray Foam HFO 40
Veröffentlicht PU-Spritzschaum HFO 40
HFO 50
Rayston Spray Foam HFO 50
Veröffentlicht PU-Spritzschaum HFO 50
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Technische Zusammenfassung
PU-Spritzschaum von Rayston (Krypton Chemical) bildet eine klar gegliederte Reihe: vom leichten offenzelligen Schaum mit deklarierter Schalldämmleistung (8W) über harte wassergetriebene Typen (30W–50W) bis zu HFO-Typen mit hohem Anteil geschlossener Zellen und niedrigerer deklarierter Wärmeleitfähigkeit (HFO 35 / 40 / 50). Die richtige Wahl beginnt mit der Anwendungsfrage (Wärme / Schall / Dichte / deklarierte Druckfestigkeit) und wird dann mit den Werten des Datenblatts bestätigt – nicht mit allgemeinen Werbeaussagen.
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