01 · Projektüberblick

Worum geht es bei diesem Projekt?

2020 wurde das Kirchendach aus Metall in Bosnien und Herzegowina mit Polyurea Rayston, Rayston Spray Primer 150 ausgeführt. Das Klima schlägt vom heißen Nachmittag zur kalten Nacht aus. Eine elastische Membran folgt dieser Bewegung. Eine starre Schicht reißt.

Einsatzbereich: reflektierendes Metalldach.

Polyurea Rayston wird heißgespritzt. Sie geliert in etwa vier Sekunden, und der übliche Auftrag liegt bei 1,5–2 mm.

Krypton Chemical stellt das Harz her. Die Verarbeitung erfolgt durch den ausführenden Fachbetrieb. Die Details müssen denselben Film erhalten wie die Fläche, und die Aushärtung muss abgeschlossen sein, bevor das Gebäude wieder in Betrieb geht.

ProjektMetalldach einer Kirche in Bosnien und Herzegowina
OrtOsteuropa
Jahr2020
SystemAbdichtung
ProduktePolyurea Rayston, Rayston Spray Primer 150

02 · Die Herausforderung

Welche Anforderungen stellte das Bauwerk an das System?

Ein Metalldach hat zahlreiche Überlappungen, Befestigungen und Sicken. Wasser kommt nicht durch die Mitte eines tragfähigen Blechs. Es dringt durch eine Überlappung ein, die sich bei Hitze öffnet, oder durch eine nie abgedichtete Befestigung.

Metalldach einer Kirche in Bosnien und Herzegowina muss diesen Rippen folgen. Eine Beschichtung, die nur die Paneelfläche abdeckt, lässt die Fuge ungeschützt.

03 · Die Lösung

Welches System wurde hier gewählt?

Das hier gewählte System ist das für die Aufgabe genannte: Polyurea Rayston, Rayston Spray Primer 150. Es wurde gewählt, weil es zum Untergrund und zu den Expositionsbedingungen des Objekts passt.

Auf dem Dach muss die Membran an Abläufen und Aufkantungen dieselbe Dicke erreichen wie in der Fläche. Eine frei bewitterte aromatische Membran erhält eine aliphatische Deckbeschichtung, wenn der Farbton stabil bleiben soll.

04 · Ausführung

Wie wird das System aufgebaut?

Polyurea Rayston wird nie auf verschmutzten Untergrund gespritzt; der Beton wird vorher vorbereitet. Die Haftzugfestigkeit muss mindestens 1,4 N/mm² betragen. Risse werden aufgeweitet und verfüllt. Die Betonfeuchte muss unter 4 % liegen, die Betontemperatur zwischen 10 und 40 °C. Bei rückseitiger Feuchte in der Platte werden zwei Schichten Epoxid-Grundierung aufgetragen, die zweite mit Quarzsand abgestreut. Diese Haftung verhindert Blasenbildung, wenn sich die Decke erwärmt.

Die Verarbeitung erfolgt im Heißspritzverfahren. Harz etwa 65 °C, Isocyanat etwa 75 °C, Schlauch etwa 65 °C und mindestens 140 bar an der Pistole. Der übliche Verbrauch liegt bei 1,5–2,0 kg/m², was einer Schichtdicke von etwa 1,5–2 mm entspricht. Die Gelierzeit beträgt etwa 4 Sekunden bei 25 °C. Die typische Bruchdehnung liegt bei 324 %, die Zugfestigkeit bei 16,2 MPa. Das sind die Werte des Produkts, keine Dicke gemessen am Kirchendach aus Metall in Bosnien und Herzegowina. Eine aromatische Membran verändert in der Sonne ihren Farbton, daher erhält eine frei bewitterte Fläche eine aliphatische Deckbeschichtung. Eine erdberührte oder verdeckte Auskleidung benötigt diese Schicht nicht, um ihre Festigkeit zu behalten.

Bei einem solchen Dach treten Schäden an den Rändern lange vor der Fläche auf. Attiken, Abläufe, Anlagenfundamente und Überlappungen werden zuerst ausgeführt, mit demselben System und in derselben Schichtdicke. Die Fläche kann einwandfrei sein, doch wenn der Ablauf nur mit einer Dichtmassenmanschette angeschlossen ist, zeigen sich trotzdem Flecken an der Decke darunter.

Die Decke dehnt sich zwischen heißem Nachmittag und kühler Nacht aus und zieht sich wieder zusammen. Die Membran muss mit. Eine starre Beschichtung überträgt jeden Riss im Untergrund, und das Wasser erreicht schließlich die Decke darunter. Die thermische Bewegung macht auf einem solchen Dach ein elastisches System erforderlich.

Wo die Membran UV-Strahlung ausgesetzt ist, übernehmen zwei getrennte Schichten Farbe und Abdichtung. Die Membran übernimmt die Abdichtung. Eine aliphatische Deckschicht ererhält das Erscheinungsbild. Wer auf die Deckbeschichtung verzichtet, weil die Membran bereits dicht ist, lässt ein intaktes Dach geschädigt aussehen und provoziert unnötige Sanierungen.

05 · Ergebnis

Was muss das System auf dieser Baustelle leisten?

Die Beschichtung muss auch nach der Wiederinbetriebnahme funktionieren, an den Details ebenso wie in der Fläche.

Angaben zu Aushärtung, Schichtdicke und Festigkeit sind typische Werte aus den technischen Datenblättern.

Entscheidend ist die sorgfältige Ausführung der Details. Auf einer Harzbaustelle ist die Fläche selbst der einfache Teil. Abläufe, Ränder, Durchdringungen und Ebenenwechsel sind die Stellen, an denen die Schichtdicke oft nicht erreicht wird und Wasser oder Verschleiß eindringen. Diese Stellen erhalten dieselben Produkte und dieselbe Sorgfalt, und die Aushärtung muss abgeschlossen sein, bevor das Gebäude wieder genutzt wird.

06 · Produkte

Eingesetzte Produkte

Polyurea Rayston

Verarbeitungsbedingungen und typische Kennwerte sind im technischen Datenblatt angegeben.

Technisches Datenblatt

Rayston Spray Primer 150

Verarbeitungsbedingungen und typische Kennwerte sind im technischen Datenblatt angegeben.

07 · FAQ

Häufige Fragen

Wo liegt dieses Projekt?

Metalldach einer Kirche in Bosnien und Herzegowina. Osteuropa

Wann wurde die Arbeit ausgeführt?

2020.

Welche Produkte wurden verwendet?

Polyurea Rayston, Rayston Spray Primer 150.

Welche Schichtdicke hat die Polyurea?

Der übliche Spritzauftrag liegt bei 1,5–2,0 kg/m², etwa 1,5–2 mm.

Schädigt Sonnenlicht sie?

Reine Polyurea ist aromatisch: Der Farbton kann sich verändern, die Festigkeit bleibt erhalten. Wo die Membran der Sonne ausgesetzt ist, wird eine aliphatische Deckbeschichtung aufgebracht.

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