01 · Überblick

Worum geht es bei diesem Projekt?

Fläche: 260 m², ausgeführt 2025. Spanien – Katalonien. Zum Einsatz kommt EP Coat 100. Das katalanische Klima beansprucht Dächer und Böden stark: salzhaltige Meeresluft an der Küste, große Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht und Industriebetriebe, die nicht auf eine langsam härtende Beschichtung warten können.

Projektbericht Labor-Reinraum-Epoxidboden in Aiguaviva, Girona Dieses Labor-Reinraum-Epoxidboden-Projekt umfasst etwa 260 m² bei HIPRA in Aiguaviva, Girona.

Im Februar 2025 erhielten die Reinräume und Wartungsräume ein Epoxidsystem Rayston Floor EP 20.

Es verband Rayston Epoxy 100, EP Coat 100 und eine feine rutschhemmende Abstreuung.

Krypton Chemical liefert das Harzsystem. Ziel ist es, das Bauwerk vor Wasser, Verschleiß und Witterung zu schützen, an den Details ebenso wie in der Fläche.

ProjektLabor-Reinraum-Epoxidboden in Aiguaviva, Girona
OrtSpanien – Katalonien
Fläche260 m²
Jahr2025
SystemBodenbeschichtung
ProdukteEP Coat 100

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02 · Die Herausforderung

Welche Anforderungen stellte das Bauwerk an das System?

Es handelt sich um einen stark beanspruchten Nutzboden. Räder, Waschwasser und täglicher Abrieb beanspruchen dieselbe Schicht. Eine Beschichtung, die nur am Verlegetag gut aussieht, zeichnet schon nach einer Saison jeden Riss der Betonplatte nach.

Der Beton muss mechanisch geöffnet und nicht einfach überstrichen werden. Zementschlämme, Öl und alter Staub führen bei Harzböden zum Haftungsverlust, zuerst in den Fahrspuren. Fugen und Abläufe sind vollwertige Bestandteile der Ausführung. Auf 260 Quadratmetern ist eine dünne Stelle keine kleine Nachbesserung.

Arbeiter schließt eine Bodenfuge im weißen Anzug, HIPRA Aiguaviva
Arbeiter schließt eine Bodenfuge im weißen Anzug, HIPRA Aiguaviva

03 · Die Lösung

Welches System wurde hier gewählt?

Eingesetztes System: EP Coat 100. Es wurde gewählt, weil es zum Untergrund und zu den Expositionsbedingungen des Objekts passt.

Ein Bodensystem besteht aus mehreren Schichten. Die Grundierung sorgt für die Haftung, die Nutzschicht für die Dicke und die Versiegelung für die Oberfläche. Wer die Grundierung weglässt, um einen Tag zu sparen, riskiert, dass sich der Boden unter den Reifen ablöst.

04 · Ausführung

Wie wird das System aufgebaut?

Schichtfolge: EP Coat 100. Die Betonplatte wird geschliffen oder kugelgestrahlt, der Staub abgesaugt, und Risse werden vor dem Harzauftrag verschlossen. Die Grundierung verankert das System in den Poren. Die Nutzschicht nimmt den Verschleiß auf. Die Versiegelung ist die begangene Oberfläche und muss farbstabil bleiben.

Jede Schicht wird in der für das Produkt vorgesehenen Dicke aufgetragen, auch an Abläufen und Fugen. Ein Boden, der in der Mitte dick und am Rand zu dünn ist, versagt am Rand. Begangen wird die Fläche erst nach dem Aushärten der Versiegelung. Die Nassreinigung erfordert eine längere Wartezeit als der Fußverkehr.

Hier ist der Boden keine reine Dekorschicht. Er ist eine Arbeitsfläche. Die Untergrundvorbereitung ist entscheidend. Auf Öl, Zementschlämme oder einer flügelgeglätteten, geschlossenen Oberfläche haftet eine Grundierung nur wenige Tage und löst sich dann. Das mechanische Öffnen der Poren ist fester Bestandteil des Systems und keine Option.

Fugen bewegen sich. Ein starres Harz über einer Fuge reißt dort, und der Riss füllt sich mit Waschwasser. Die Fuge wird entweder mit einem elastischen Dichtstoff in passender Breite übernommen oder als Schnitt in der Beschichtung weitergeführt. Abläufe werden in den Boden eingebunden und nicht nachträglich mit einem Dichtmassenring angeschlossen. Die Farbe liegt in der Versiegelung: So lassen sich spätere Ausbesserungen angleichen, und UV-Licht und Reinigungsmittel treffen auf eine dafür ausgelegte Schicht statt auf die tragende Schicht.

Die Aushärtezeiten müssen im Bauablauf eingeplant werden. Für Fußverkehr, Hubwagen und die erste Nassreinigung gelten drei verschiedene Wartezeiten. Wird ein Boden aus Termingründen zu früh freigegeben, leidet auch ein gutes System. Diese Wartezeiten sind im technischen Datenblatt des jeweiligen Produkts festgelegt.

05 · Ergebnis

Was muss das System auf dieser Baustelle leisten?

Die Beschichtung muss auch nach der Wiederinbetriebnahme funktionieren, an den Details ebenso wie in der Fläche. Die ausgeführte Fläche beträgt 260 m².

Angaben zu Aushärtung, Schichtdicke und Festigkeit sind typische Werte aus den technischen Datenblättern.

Entscheidend ist die sorgfältige Ausführung der Details. Auf einer Harzbaustelle ist die Fläche selbst der einfache Teil. Abläufe, Ränder, Durchdringungen und Ebenenwechsel sind die Stellen, an denen die Schichtdicke oft nicht erreicht wird und Wasser oder Verschleiß eindringen. Diese Stellen erhalten dieselben Produkte und dieselbe Sorgfalt, und die Aushärtung muss abgeschlossen sein, bevor das Gebäude wieder genutzt wird.

06 · Produkte

Eingesetzte Produkte

EP Coat 100

Verarbeitungsbedingungen und typische Kennwerte sind im technischen Datenblatt angegeben.

07 · FAQ

Häufige Fragen

Wo liegt dieses Projekt?

Labor-Reinraum-Epoxidboden in Aiguaviva, Girona. Spanien – Katalonien

Wann wurden die Arbeiten ausgeführt?

2025.

Welche Produkte wurden eingesetzt?

EP Coat 100.

Warum ist die Betonvorbereitung entscheidend?

Harz haftet nur auf einer sauberen, offenporigen Betonplatte. Auf Zementschlämme oder Öl haftet es nicht. Haftungsverluste zeigen sich zuerst in den Fahrspuren.

Wann darf der Boden befahren werden?

Begangen wird die Fläche erst nach dem Aushärten der Versiegelung. Fahrverkehr und Nassreinigung erfordern längere Wartezeiten. Die genauen Zeiten stehen im technischen Datenblatt des jeweiligen Produkts.

08 · Fotos

Vor Ort

Labor-Reinraum-Epoxidboden Aiguaviva — fertiger grauer Laborboden
Labor-Reinraum-Epoxidboden Aiguaviva — fertiger grauer Laborboden
Arbeiter schließt eine Bodenfuge im weißen Anzug, HIPRA Aiguaviva
Arbeiter schließt eine Bodenfuge im weißen Anzug, HIPRA Aiguaviva
Wände abkleben vor dem Epoxidauftrag, HIPRA Aiguaviva
Wände abkleben vor dem Epoxidauftrag, HIPRA Aiguaviva
Boden-Wand-Anschluss mit blauem Band während der Epoxidarbeiten, Aiguaviva
Boden-Wand-Anschluss mit blauem Band während der Epoxidarbeiten, Aiguaviva
Weite Ansicht des fertigen grauen Reinraumbodens, HIPRA Aiguaviva
Weite Ansicht des fertigen grauen Reinraumbodens, HIPRA Aiguaviva
Nahaufnahme der grauen Epoxidtextur mit blauem Klebeband, Aiguaviva
Nahaufnahme der grauen Epoxidtextur mit blauem Klebeband, Aiguaviva
Mittelgang des Laborraums mit glänzendem grauem Epoxid, Aiguaviva
Mittelgang des Laborraums mit glänzendem grauem Epoxid, Aiguaviva
Eckansicht des fertigen Epoxidbodens im Laborraum, Aiguaviva
Eckansicht des fertigen Epoxidbodens im Laborraum, Aiguaviva
Fertiger grauer Boden spiegelt LED-Deckenfelder, HIPRA Girona
Fertiger grauer Boden spiegelt LED-Deckenfelder, HIPRA Girona
Offene Reinraumhalle mit fugenfreiem grauem Epoxidboden, Aiguaviva
Offene Reinraumhalle mit fugenfreiem grauem Epoxidboden, Aiguaviva
Perspektive entlang des glänzenden Epoxidbodens zu den Labortüren, Aiguaviva
Perspektive entlang des glänzenden Epoxidbodens zu den Labortüren, Aiguaviva
Epoxidboden im Technikgang der HIPRA-Labore, Aiguaviva
Epoxidboden im Technikgang der HIPRA-Labore, Aiguaviva
Makro des ausgehärteten grauen Epoxidglanzes, Aiguaviva
Makro des ausgehärteten grauen Epoxidglanzes, Aiguaviva
Ansicht mitten in den Arbeiten, Laborraum mit abgeklebten Rändern, Aiguaviva
Ansicht mitten in den Arbeiten, Laborraum mit abgeklebten Rändern, Aiguaviva

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