Dachabdichtung eines Auditoriums in Vilagarcía mit Polyurea Rayston
Dachabdichtung eines Auditoriums in Vilagarcía mit Polyurea Rayston im Jahr 2021. Spanien – Galicien. Eingesetztes System: Polyurea Rayston.
01 · Überblick
Worum geht es bei diesem Projekt?
Dachabdichtung eines Auditoriums in Vilagarcía mit Polyurea Rayston im Jahr 2021. Spanien – Galicien. Eingesetztes System: Polyurea Rayston. Spanien – Galicien ist der Ort, und die Bewitterung bestimmt den Aufbau.
Im Jahr 2021 hat der Verarbeitertrupp Polyurea Rayston direkt über die alte Bitumenbahn gespritzt.
Wasser kam jedoch an vielen Stellen ins Gebäude.
Das Team hat sich deshalb entschieden, sie zu belassen und vor Ort zu behandeln.
Krypton Chemical liefert das Harzsystem. Ziel ist es, das Bauwerk vor Wasser, Verschleiß und Witterung zu schützen, an den Details ebenso wie in der Fläche.
| Projekt | Dachabdichtung eines Auditoriums in Vilagarcía mit Polyurea Rayston |
|---|---|
| Ort | Spanien – Galicien |
| Jahr | 2021 |
| System | Abdichtung |
| Produkte | Polyurea Rayston |
02 · Die Herausforderung
Welche Anforderungen stellte das Bauwerk an das System?
Ein Dach hat zahlreiche Abläufe, Überlappungen und Ränder, und alle sind der Witterung ausgesetzt. Durch eine intakte Fläche dringt kein Wasser. Es dringt dort ein, wo ein Detail zu dünn ausgeführt wurde oder der Untergrund in Bewegung geraten ist.
Die Abdichtung muss als geschlossenes System ausgeführt werden, beginnend mit den Details, und danach ohne Nacharbeiten in jedem Sommer funktionieren.

03 · Die Lösung
Welches System wurde hier eingesetzt?
Eingesetztes System: Polyurea Rayston. Es wurde gewählt, weil es zum Untergrund und zu den Expositionsbedingungen des Objekts passt.
Auf dem Dach muss die Membran an Abläufen und Aufkantungen dieselbe Dicke erreichen wie in der Fläche. Eine frei bewitterte aromatische Membran erhält eine aliphatische Deckbeschichtung, wenn der Farbton stabil bleiben soll.
04 · Ausführung
Wie wird das System aufgebaut?
Polyurea Rayston wird nie auf verschmutzten Untergrund gespritzt; der Beton wird vorher vorbereitet. Die Haftzugfestigkeit muss mindestens 1,4 N/mm² betragen. Risse werden aufgeschnitten und verfüllt. Die Betonfeuchte muss unter 4 % liegen, die Betontemperatur zwischen 10 und 40 °C. Bei Verdacht auf rückseitige Feuchte in der Platte werden zwei Schichten Epoxid-Grundierung aufgetragen, die zweite mit Quarzsand abgestreut. Diese Haftung verhindert Blasenbildung, wenn sich das Bauwerk erwärmt.
Gespritzt wird heiß. Harz etwa 65 °C, Isocyanat etwa 75 °C, Schlauch etwa 65 °C, und mindestens 140 bar an der Pistole. Der übliche Verbrauch liegt bei 1,5–2,0 kg/m², was einer Schichtdicke von etwa 1,5–2 mm entspricht. Die Gelzeit beträgt etwa 4 Sekunden bei 25 °C. Typische Bruchdehnung 324 %, Zugfestigkeit 16,2 MPa. Ein aromatischer Film verfärbt sich in der Sonne, deshalb erhält eine freiliegende Fläche eine aliphatische Deckbeschichtung. Eine verdeckte Auskleidung braucht diese Lage nicht, um die Festigkeit zu halten.
Ein solches Dach versagt am Rand lange bevor es in der Fläche versagt. Attiken, Abläufe, Anlagenfundamente und Überlappungen werden zuerst ausgeführt, mit demselben System und in derselben Schichtdicke. Die Fläche kann einwandfrei sein, doch wenn der Ablauf nur mit einer Dichtmassenmanschette angeschlossen ist, zeigen sich trotzdem Flecken an der Decke darunter.
Die Decke dehnt sich zwischen heißem Nachmittag und kühler Nacht aus und zieht sich wieder zusammen. Die Membran muss diese Bewegungen aufnehmen. Eine starre Beschichtung überträgt jeden Riss im Untergrund, und das Wasser erreicht schließlich die Decke darunter. Die thermische Bewegung macht auf einem solchen Dach ein elastisches System erforderlich.
Wo die Membran UV-Strahlung ausgesetzt ist, übernehmen zwei getrennte Schichten Farbe und Abdichtung. Die Membran übernimmt die Abdichtung. Eine aliphatische Deckschicht erhält das Erscheinungsbild. Wer auf die Deckbeschichtung verzichtet, weil die Membran bereits dicht ist, lässt ein intaktes Dach geschädigt aussehen und provoziert unnötige Sanierungen.
05 · Ergebnis
Was muss das System auf dieser Baustelle leisten?
Die Beschichtung muss auch nach der Wiederinbetriebnahme funktionieren, an den Details ebenso wie in der Fläche.
Angaben zu Aushärtung, Schichtdicke und Festigkeit sind typische Werte aus den technischen Datenblättern.
Entscheidend ist die sorgfältige Ausführung der Details. Auf einer Harzbaustelle ist die Fläche selbst der einfache Teil. Abläufe, Ränder, Durchdringungen und Ebenenwechsel sind die Stellen, an denen die Schichtdicke oft nicht erreicht wird und Wasser oder Verschleiß eindringen. Diese Stellen erhalten dieselben Produkte und dieselbe Sorgfalt, und die Aushärtung muss abgeschlossen sein, bevor das Gebäude wieder genutzt wird.
06 · Produkte
Eingesetzte Produkte
Polyurea Rayston
Verarbeitungsbedingungen und typische Kennwerte sind im technischen Datenblatt angegeben.
07 · FAQ
Häufig gestellte Fragen
Wo liegt dieses Projekt?
Dachabdichtung eines Auditoriums in Vilagarcía mit Polyurea Rayston. Spanien – Galicien
Wann wurden die Arbeiten ausgeführt?
2021.
Welche Produkte kamen zum Einsatz?
Polyurea Rayston.
Welche Schichtdicke hat die Polyurea?
Der übliche Spritzauftrag liegt bei 1,5–2,0 kg/m², etwa 1,5–2 mm.
Schädigt Sonnenlicht die Membran?
Die reine Polyurea ist aromatisch, daher kann sich die Farbe ändern, während die Festigkeit bleibt. Eine aliphatische Deckbeschichtung kommt dort zum Einsatz, wo der Film in der Sonne bleibt.
08 · Fotos
Auf der Baustelle






