01 · Überblick

Worum geht es bei diesem Projekt?

Fläche: 2.000 m², ausgeführt 2024. Italien. Zum Einsatz kommt Impermax Polyurea H. Italien ist der Ort, und die Bewitterung bestimmt den Aufbau.

Projektbericht Kindergarten-Reflektierdach in Rom Dieses Kindergarten-Reflektierdach in Rom liegt auf dem Asilo Nido Calimero, etwa 2.000 m².

Zuerst entfernte der Verarbeitertrupp schadhafte Bereiche und wusch die Decke.

Danach verlegten sie eine selbstklebende Bitumenbahn und grundierten sie mit TP Flex.

Krypton Chemical liefert das Harzsystem. Ziel ist es, das Bauwerk vor Wasser, Verschleiß und Witterung zu schützen, an den Details ebenso wie in der Fläche.

ProjektKindergarten-Reflektierdach in Rom
OrtItalien
Fläche2.000 m²
Jahr2024
SystemAbdichtung
ProdukteImpermax Polyurea H

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02 · Die Herausforderung

Welche Anforderungen stellte das Bauwerk an das System?

Ein Dach hat zahlreiche Abläufe, Überlappungen und Ränder, und alle sind der Witterung ausgesetzt. Durch eine intakte Fläche dringt kein Wasser. Es dringt dort ein, wo ein Detail zu dünn ausgeführt wurde oder der Untergrund in Bewegung geraten ist.

Die Abdichtung muss als geschlossenes System ausgeführt werden, beginnend mit den Details, und danach ohne Nacharbeiten in jedem Sommer funktionieren. Auf 2.000 Quadratmetern ist eine dünne Stelle keine kleine Nachbesserung.

Gebogener Dachrand der Kita Calimero vor den Arbeiten
Gebogener Dachrand der Kita Calimero vor den Arbeiten

03 · Die Lösung

Welches System wurde hier gewählt?

Eingesetztes System: Impermax Polyurea H. Es wurde gewählt, weil es zum Untergrund und zu den Expositionsbedingungen des Objekts passt.

Auf dem Dach muss die Membran an Abläufen und Aufkantungen dieselbe Dicke erreichen wie in der Fläche. Eine frei bewitterte aromatische Membran erhält eine aliphatische Deckbeschichtung, wenn der Farbton stabil bleiben soll.

04 · Ausführung

Wie wird das System aufgebaut?

Impermax ist das kalte flüssige Polyurethan. Langsam rühren, damit Luftblasen entweichen, und mit Rolle, Pinsel oder Airless auftragen. Zwei Schichten in verschiedenen Farben, je etwa 1 kg/m², machen die Deckung sichtbar. Mit einer Stachelwalze wird die frische Schicht entlüftet, bevor Blasen aushärten. Abläufe, Aufkantungen und Risse werden zuerst ausgeführt. Die Decke muss trocken sein und eine Temperatur zwischen 5 und 40 °C aufweisen.

Bei warmem Wetter ist eine Schicht nach ein bis zwei Tagen begehbar. Rund 90 % der Endeigenschaften sind nach drei Tagen erreicht, die Endhärte nach 10–15 Tagen. Diese Wartezeit ist vor jeder Wasserbelastung einzuhalten. Typische Bruchdehnung 450 bis 600 %. Das Harz ist aromatisch; ein bewittertes Dach erhält daher eine aliphatische Deckbeschichtung, wenn der Farbton stabil bleiben soll.

Bei einem solchen Dach treten Schäden an den Rändern lange vor der Fläche auf. Attiken, Abläufe, Anlagenfundamente und Überlappungen werden zuerst ausgeführt, mit demselben System und in derselben Schichtdicke. Die Fläche kann einwandfrei sein, doch wenn der Ablauf nur mit einer Dichtmassenmanschette angeschlossen ist, zeigen sich trotzdem Flecken an der Decke darunter.

Die Decke dehnt sich zwischen heißem Nachmittag und kühler Nacht aus und zieht sich wieder zusammen. Die Membran muss diese Bewegungen aufnehmen. Eine starre Beschichtung überträgt jeden Riss im Untergrund, und das Wasser erreicht schließlich die Decke darunter. Die thermische Bewegung macht auf einem solchen Dach ein elastisches System erforderlich.

Wo die Membran UV-Strahlung ausgesetzt ist, übernehmen zwei getrennte Schichten Farbe und Abdichtung. Die Membran übernimmt die Abdichtung. Eine aliphatische Deckschicht erhält das Erscheinungsbild. Wer auf die Deckbeschichtung verzichtet, weil die Membran bereits dicht ist, lässt ein intaktes Dach geschädigt aussehen und provoziert unnötige Sanierungen.

05 · Ergebnis

Was muss das System auf dieser Baustelle leisten?

Die Beschichtung muss auch nach der Wiederinbetriebnahme funktionieren, an den Details ebenso wie in der Fläche. Die ausgeführte Fläche beträgt 2.000 m².

Angaben zu Aushärtung, Schichtdicke und Festigkeit sind typische Werte aus den technischen Datenblättern.

Entscheidend ist die sorgfältige Ausführung der Details. Auf einer Harzbaustelle ist die Fläche selbst der einfache Teil. Abläufe, Ränder, Durchdringungen und Ebenenwechsel sind die Stellen, an denen die Schichtdicke oft nicht erreicht wird und Wasser oder Verschleiß eindringen. Diese Stellen erhalten dieselben Produkte und dieselbe Sorgfalt, und die Aushärtung muss abgeschlossen sein, bevor das Gebäude wieder genutzt wird.

06 · Produkte

Eingesetzte Produkte

Impermax Polyurea H

Verarbeitungsbedingungen und typische Kennwerte sind im technischen Datenblatt angegeben.

Technisches Datenblatt

07 · FAQ

Häufige Fragen

Wo liegt dieses Projekt?

Kindergarten-Reflektierdach in Rom. Italien

Wann wurden die Arbeiten ausgeführt?

2024.

Welche Produkte wurden eingesetzt?

Impermax Polyurea H.

Warum werden die Details zuerst ausgeführt?

Wasser dringt an Abläufen, Aufkantungen und Fugen ein. Sie werden mit demselben System ausgeführt wie die Fläche.

Sind die Werte auf dieser Baustelle gemessen?

Nein. Dicke, Bruchdehnung und Aushärtezeiten hier sind die typischen Werte der Produkte.

08 · Fotos

Vor Ort

Kindergarten-Reflektierdach in Rom: fertige hellgraue Colodur-Deckbeschichtung über Polyurea H
Kindergarten-Reflektierdach in Rom: fertige hellgraue Colodur-Deckbeschichtung über Polyurea H
Gebogener Dachrand der Kita Calimero vor den Arbeiten
Gebogener Dachrand der Kita Calimero vor den Arbeiten
Verarbeiter rollt die hellgraue Colodur-Deckbeschichtung, Kita Rom
Verarbeiter rollt die hellgraue Colodur-Deckbeschichtung, Kita Rom
Selbstklebende Bitumenbahn wird auf dem Kitadach verlegt
Selbstklebende Bitumenbahn wird auf dem Kitadach verlegt
Fertiges hellgraues Kitadach von oben, Rom
Fertiges hellgraues Kitadach von oben, Rom
Gerissenes Terrakotta-Ziegel-Dach der Kita Calimero vor den Arbeiten, Rom
Gerissenes Terrakotta-Ziegel-Dach der Kita Calimero vor den Arbeiten, Rom
Unkraut und zerbrochene Ziegel auf dem alten Kitadach, Rom
Unkraut und zerbrochene Ziegel auf dem alten Kitadach, Rom
Feld schadhafter Ziegel vor dem Abtrag auf dem Calimero-Dach
Feld schadhafter Ziegel vor dem Abtrag auf dem Calimero-Dach
Dachrand vor der Reinigung mit Pflanzen bewachsen, Kita Rom
Dachrand vor der Reinigung mit Pflanzen bewachsen, Kita Rom
Blaue Bitumenbahn folgt der gebogenen Kitadachdecke
Blaue Bitumenbahn folgt der gebogenen Kitadachdecke
Weite Ansicht der blauen Bitumenschicht über das Calimero-Dach
Weite Ansicht der blauen Bitumenschicht über das Calimero-Dach
Dachfeld in der Bitumenvorbereitung, Kita Calimero
Dachfeld in der Bitumenvorbereitung, Kita Calimero
S-förmiger Dachrand vor der Colodur-Deckbeschichtung, Rom
S-förmiger Dachrand vor der Colodur-Deckbeschichtung, Rom
Vorbereitete gebogene Dachplatte unter klarem Himmel, Kita Rom
Vorbereitete gebogene Dachplatte unter klarem Himmel, Kita Rom
Luftansicht des Kitadachs mitten in den Arbeiten, Rom
Luftansicht des Kitadachs mitten in den Arbeiten, Rom
Kitadach im Membranstadium vor der hellen Deckbeschichtung
Kitadach im Membranstadium vor der hellen Deckbeschichtung
Fertige durchgehende Dachmembran an der Kita Calimero
Fertige durchgehende Dachmembran an der Kita Calimero

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