Dachabdichtung Büro Watford
Ein Bürodach in Watford wurde mit Impermax über einer vorhandenen PVC-Bahn saniert.
Überblick
Ein Bürodach in Watford wurde mit Impermax über einer vorhandenen PVC-Bahn saniert.
| Ort | Watford, Vereinigtes Königreich |
|---|---|
| Art der Arbeiten | Dachsanierung über PVC |
| Membran | Impermax |
Herausforderung
Eine gealterte PVC-Bahn ist eine glatte, oft kreidige Fläche. Wasser kommt an den Überlappungen und an Durchstichen hinein. Sie mit Impermax zu überdecken gelingt nur, wenn diese Fläche sauber ist und die Flüssigkeit hält. Eine schmutzige PVC-Bahn lässt den neuen Film am ersten heißen Nachmittag schälen.
Watford, die PVC-Bahn und Impermax sind die Aufgabe. Der neue Film ist nur so gut wie die saubere Überlappung auf die alten Nähte und die Abläufe.
Lösung
Impermax ist die kalt zu verarbeitende Flüssigmembran aus Polyurethan von Krypton Chemical. Sie wird mit Rolle, Pinsel, Rakel oder Airless-Gerät in zwei Schichten von je etwa 1 kg/m² aufgetragen. Die Schichten haben unterschiedliche Farben, sodass Fehlstellen sofort sichtbar sind. Mit einer Stachelwalze wird die frische Schicht entlüftet, bevor Blasen aushärten. In der Fläche ist keine Armierung erforderlich. Es wird an Rändern und Ecken eingesetzt, wo eine Flüssigmembran die Ebene wechselt.
Die Bruchdehnung liegt bei 450 bis 600 %, die Zugfestigkeit bei 2,5–4,3 MPa. Es handelt sich um typische Produktwerte, ermittelt unter Normbedingungen. Auf einem Untergrund mit thermischen Bewegungen sorgt diese Dehnfähigkeit dafür, dass der Film haften bleibt, statt an Ebenenwechseln zu reißen.
Die Untergrundtemperatur muss zwischen 5 und 40 °C liegen. Über 45 °C sind zusätzliche Maßnahmen nötig. Die Topfzeit beträgt etwa 4–6 Stunden für 1 kg bei 20 °C und 50 % relativer Luftfeuchte. Begehbar ist der Film in der Regel nach ein bis zwei Tagen. Nach drei Tagen sind etwa 90 % der Endeigenschaften erreicht. Die Endhärte wird nach 10–15 Tagen erreicht; bis dahin kein stehendes Wasser. Die Europäische Technische Bewertung lautet 06/0263, mit CE-Kennzeichnung für die Nutzungsdauerklassen 10 und 25 Jahre. Das System trägt außerdem ein BBA-Agrément.
Die zwei Farbschichten zeigen, ob die Überlappung auf Aufkantungen und Abläufe wirklich da ist. Über einer alten PVC-Bahn sind das die Linien, die schon die schwachen waren. Die Kaltverarbeitung heißt, die Sanierung brennt keine Bahn an, die Hitze schädigen kann.
Ausführung
Den Gebindeinhalt langsam aufrühren, damit sich abgesetzte Feststoffe verteilen und Luftblasen entweichen. Nicht mit einem anderen Lösemittel als dem Rayston-PU-Lösemittel verdünnen. Die Fläche wird gereinigt, Risse und Schwachstellen werden zuerst behandelt, dann folgen die zwei Schichten, Aufkantungen und Abläufe in denselben Arbeitsgängen. Details werden nicht mit Materialresten am Tagesende ausgeführt.
Auf dieser Baustelle gilt dieselbe Regel für jeden Rand. Der neue Film muss auf einer PVC-Bahn halten, die schon da ist, nicht auf frischem Beton. Eine Fehlstelle in der zweiten Schicht wird zum Wasserweg. Der Farbwechsel macht sie vor der Abnahme sichtbar. Abläufe, Aufkantungen und Befestigungen erhalten dieselben zwei Schichten wie die Fläche, denn Wasser dringt nicht in der Fläche, sondern an den Details ein. Es versagt an den Ebenenwechseln.
Ergebnis
Das Bürodach in Watford trägt eine Impermax-Flüssigmembran über der vorhandenen PVC-Bahn, mit den Details in denselben Schichten wie die Fläche.
Produkte
Impermax
Kalt zu verarbeitendes Flüssigpolyurethan. Zwei Schichten von je etwa 1 kg/m². Bruchdehnung 450 bis 600 %. Das sind typische Produktdaten.
FAQ
Wie wird Impermax aufgetragen?
Mit Rolle, Pinsel, Rakel oder Airless-Gerät, in zwei Schichten von je etwa 1 kg/m². Die Schichten haben unterschiedliche Farben, sodass Fehlstellen sofort sichtbar sind. Auf diesem Dach zählt das, weil der neue Film auf einer PVC-Bahn halten muss, die schon da ist, nicht auf frischem Beton.
Wann ist der Film begehbar?
In der Regel nach ein bis zwei Tagen. Nach drei Tagen sind etwa 90 % der Endeigenschaften erreicht. Die Endhärte wird nach 10–15 Tagen erreicht; bis dahin kein stehendes Wasser. Auf diesem Dach ist ein Film, der zu früh begangen oder geflutet wird, noch weich.
Welche Temperatur braucht der Untergrund?
Zwischen 5 und 40 °C. Über 45 °C sind zusätzliche Maßnahmen nötig. Eine Fläche in voller Sonne kann das überschreiten, auch wenn die Luft gemäßigt wirkt, und dieses Dach ist keine Ausnahme.
Was bedeuten die Festigkeitswerte hier?
Die Bruchdehnung liegt bei 450 bis 600 %, die Zugfestigkeit bei 2,5–4,3 MPa. Deshalb kann der Film Bewegung an Aufkantungen und Abläufen auf diesem Dach mitgehen.
Woher stammen die Aushärtezeiten?
Die Werte stammen aus dem technischen Datenblatt von Impermax und wurden unter Normbedingungen ermittelt. Sie sind keine Stoppuhrablesung von diesem Dach. Die ETA des Systems lautet 06/0263.
